Betrug : Brandenburger durch NSA-Skandal sensibilisiert

Internetbetrug ist immer öfter ein Thema.
Internetbetrug ist immer öfter ein Thema.

Brandenburgs Verbraucherschützer beobachten in Folge des NSA-Skandals eine Sensibilisierung der Kunden beim Thema Internet.

svz.de von
15. März 2014, 09:16 Uhr

„Die Sicherheit der Daten wird in nahezu jedem Gespräch zum Thema Internet angesprochen“, sagte Jan Wilschke von Brandenburgs Verbraucherzentrale. Das Thema Internet gewinnt insgesamt in den Beratungsgesprächen an Bedeutung. Inzwischen gehe es etwa in 20 Prozent aller Gespräche um Datenschutz, Handytarife oder Internetbetrug, schilderte der Leiter des Beratungszentrums in Frankfurt (Oder) vor dem Weltverbrauchertag an diesem Samstag.

Im Jahr 2012 suchten mehr als 71 000 Brandenburger die Hilfe der Verbraucherzentrale. „Wir raten immer wieder mit einer besonderen Skepsis an die Sache heranzugehen“, sagte Wilschke. Wann immer es gehe, sei Vorsicht bei der Weitergabe von persönlichen Daten angebracht. „Ich sollte nicht bei jedem Gewinnspiel mitmachen.“

Die Verbraucherschützer haben es zunehmend mit Menschen der älteren Generation zu tun, die das Internet für sich entdeckt haben.

Bei einigen Anbietern ist Vorsicht geboten. „Es werden oft Leistungen versprochen, die im ländlichen Raum gar nicht erbracht werden können“, sagt der Verbraucherschützer. In derartigen Fällen müsse der Betroffene darum kämpfen, aus dem Vertrag rauszukommen.

Ähnliche Probleme können sich beim Wechsel von vermeintlich günstigeren Handy-Tarifen ergeben: Der Nutzer telefoniert billiger, hat dafür aber in gewissen Regionen kein Netz, weil dies gar nicht vorhanden ist.

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