Weniger Häuser verkauft

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31. Juli 2010, 01:57 Uhr

Potsdam | Trotz weitgehend stabiler Preise für Bauland und Einfamilienhäuser haben 2009 in Brandenburg weniger Immobilien den Besitzer gewechselt als im Vorjahr. Landesweit seien 35 600 Kaufverträge geschlossen worden. 2008 waren es noch 37 900, berichtete das Innenministerium in Potsdam unter Bezug auf den Grundstücksmarktbericht in dieser Woche. Der Immobilienumsatz habe mit 2,5 Milliarden Euro um rund 300 Millionen Euro unter dem Wert von 2008 gelegen.

Insgesamt seien 62 000 Hektar Fläche veräußert worden, 6000 weniger als 2008. Der Markt für Wohneigentum habe sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. Für Renditeobjekte wie Mehrfamilienhäuser, Bürogebäude und auch Gewerbeflächen habe es weniger Nachfrage gegeben. "Auf dem Markt der land- und forstwirtschaftlichen Flächen ist dagegen ein regelrechter Preisboom festzustellen", heißt es unter Hinweis auf den Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte.

Die Preise für Wohnbauland seien mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis für baureife Einfamilienhaus-Grundstücke von 67 Euro auf Vorjahresniveau geblieben. Allerdings seien die Preise im Berliner Umland mit im Schnitt 76 Euro je Quadratmeter mehr als doppelt so hoch wie im äußeren Entwicklungsraum mit 30 Euro. Im Schnitt sei für ein nach 1990 gebautes Einfamilienhaus und einer Wohnfläche von 130 Quadratmetern rund 190 000 Euro gezahlt worden.

Der Erstverkauf von Eigentumswohnungen stagnierte den Angaben zufolge, der Weiterverkauf von Wohnungseigentum habe um 21 Prozent auf 1773 Verträge zugelegt.

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