Wunschzettel : Weihnachtsmann in Himmelpfort

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Kinder aus der ganzen Welt haben schon mehrereTausend Wunschzettel geschickt – einer legte mehr als 14 000 Kilometer zurück

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15. November 2019, 05:00 Uhr

Rund sechs Wochen vor Weihnachten können Kinder aus der ganzen Welt wieder ihre Wunschzettel nach Himmelpfort (Oberhavel) senden. Am Donnerstag hat der Weihnachtsmann die Weihnachtspostfiliale der Deutschen Post nördlich von Berlin bezogen. Schon jetzt seien rund 6000 Briefe eingetroffen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Den weitesten Weg habe bisher ein Wunschzettel aus Australien zurückgelegt.

Seit 35 Jahren werden Briefe an den Weihnachtsmann nach Himmelpfort gesendet. Von dort aus beantworten der Rauschebart und seine 20 Helferinnen bis Weihnachten die Post von Kindern aus aller Welt - auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch sowie in Blindenschrift. Im Vorjahr gingen rund 277 000 Briefe ein, damit ist die Filiale die größte von deutschlandweit sieben Weihnachtspostfilialen. Mehr als 10 000 davon kamen im vergangenen Jahr aus dem Ausland - die meisten aus Taiwan, Polen, Russland, Hong Kong und Italien.

Die Kinder wenden sich mit ihren Herzenswünschen an den Weihnachtsmann. Jüngere wünschten sich oft Gesellschaftsspiele, Bücher oder etwa Puppen und Fahrräder, hieß es. Bei den etwas Älteren stünden vor allem Spielkonsolen, Laptops, Smartphones und Tablets hoch im Kurs.

Alle Sendungen, die bis zum dritten Advent Himmelpfort erreichen, werden der Post zufolge verlässlich vom Weihnachtsmann beantwortet, wenn der Absender nicht vergessen wurde. Zuem können Kinder den Weihnachtsmann an seinem Arbeitsplatz besuchen. An diesen kam der Mann im roten Mantel übrigens nicht mit dem Rentierschlitten angereist, sondern umweltfreundlich mit einem Elektrowagen.

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