Einsturz : Warum brach das Windrad?

Eine Spezialfirma räumt die abgestürzten Teile der Windkraftanlage weg.
Eine Spezialfirma räumt die abgestürzten Teile der Windkraftanlage weg.

In Wittstock starten die Behörden nach dem Einsturz die Untersuchungen

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03. Februar 2020, 05:00 Uhr

Nach dem Einsturz eines Windrads bei Wittstock am Freitag wollen die Behörden die Ursache der Havarie untersuchen. Zudem habe die Untere Bauaufsichtsbehörde Schritte eingeleitet, um ähnliche Gefahren bei typengleichen Windkraftanlagen auszuschließen, teilte der Landkreis gestern mit.

In dem Windpark bei Wittstock war der obere Teil eines etwa 70 Meter hohen Windrades abgestürzt. Schwere Teile wie Rotor, Nabe und Flügel waren nach Polizeiangabeni meterweit auf einem Feld verteilt. Anwohner hätten vorher einen lauten Knall gehört. Das zuständige Amt und der Betreiber des „Windparks Klein Haßlow“ ließen alle anderen Windräder aus Sicherheitsgründen abschalten.

Ein Sachverständiger untersuche den Schaden, teilte der Landkreis weiter mit. Mit Ergebnissen sei erst in einigen Wochen zu rechnen. Zudem werde die Standsicherheit des verbliebenen Turmstumpfes untersucht. Die Windkraftanlagen in diesem Bereich blieben solange stillgelegt.

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