zur Navigation springen

Land konzentriert Investitionen : Wachstumskerne bleiben im Fokus

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Landesregierung stellt für zehn Projekte in diesem Bereiche weitere Mittel für Wirtschafts- und Infrastrukturprojekte bereit

Die rot-rote Landesregierung in Brandenburg setzt bei der Wirtschaftsförderung weiter vorrangig auf 15 ausgewählte Regionen, zu denen auch die Prignitz mit Wittenberge, Perleberg und Karstädt gehört. Das Kabinett verständigte sich gestern auf zehn neue Projekte, die in acht sogenannten regionalen Wachstumskernen gefördert werden sollen. Darunter finden sich zum Beispiel ein Gründerzentrum in Cottbus, Gewerbeflächen für Mittelständler in Potsdam und sowie ein Knotenpunkt für Mobilität in Finsterwalde (Elbe-Elster).

Insgesamt fließen rund 60 Millionen Euro in die zehn Vorhaben, davon etwa 35 Millionen Euro an öffentlichen Geldern. „Die Konzentration der Aktivitäten auf diese Wachstumskerne hat die wirtschaftliche Entwicklung in Brandenburg kräftig vorangebracht“, sagte Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD). „Die Wachstumskerne sind weiter auf Wachstumskurs.“ Sie strahlten auch auf ihre Umgebung aus.

Die Bürgermeister aus Oranienburg und Velten, Hans-Joachim Laesicke und Ines Hübner (beide SPD), äußerten gestern nach der Kabinettssitzung, sie stünden bei neuen Gewerbeflächen und dem Wohnungsbau vor großen Herausforderungen.Beide Städte gehören zusammen mit Hennigsdorf zu einem Wachstumskern.

Hans-Joachim Laesicke sprach mit Blick auf die neuen Förderprojekte von einer „erfreulichen Entwicklung“. Ines Hübner sagte, jede Stadt für sich alleine komme nicht weit voran. „Wir müssen uns als Region begreifen.“ So kämpfe man etwa gemeinsam für eine bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.

Nach dem Prinzip „Stärken stärken“ hat das Land Brandenburg seine Wirtschaftsförderung seit zwölf Jahren auf bestimmte Branchen und eben die 15 regionalen Wachstumskerne ausgerichtet. In diesem Zeitraum wurden dort 176 Projekte für insgesamt 750 Millionen Euro auf den Weg gebracht, die regionale Wirtschaft gestärkt und Ansiedlungen ermöglicht.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen