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Brandenburg

18. Dezember 2017 | 21:41 Uhr

Von Gottesdienst bis Klimawandel

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Der Deutsche Evangelische Kirchentag strahlt im Mai nach Brandenburg aus - bis zu 140.000 Besucher in Berlin erwartet

von
erstellt am 13.Jan.2017 | 15:49 Uhr

An ihren orangenen Schals wird man sie erkennen: Mehr als 140 000 Menschen werden vom 24. bis 28. Mai zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg erwartet. Auch in Potsdam und dem Berliner Umland erwarten die Veranstalter Tausende zusätzlichen Gäste zum großen Protestantentreffen unter der Motto „Du siehst mich“. Wählen können sie aus mehr als 2500 Veranstaltungen - vom ökumenischen Gottesdienst mit Lutheranern, Katholiken und Orthodoxen bis zu Podiumsdiskussionen mit vielen Vertretern von Bundes- und Landesregierungen, Bischöfen und engagierten Laien.
„Der Kirchentag lädt dazu ein, Kirche und ihre Bedeutung für unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben ganz unmittelbar zu erleben“, würdigte Brandenburgs Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD) das geplante Großereignis. Er bringe Menschen zusammen und biete viele Möglichkeiten, Zusammenhalt zu erleben und große Lebensfragen zu verhandeln. „Bei solchen Gelegenheiten wird sichtbar: Gerade in politisch schwierigen und stürmischen Zeiten kann die Kirche mit ihren Glaubensüberzeugungen eine wichtige Quelle von Wertvorstellungen sein“, sagte die SPD-Politikerin, die das Parlamentsgebäude für das Christentreffen öffnet.

Dort wird es eine Podienreihe zum Verhältnis von Deutschland und Polen geben, zu deren Teilnehmern die Vorsitzende des Sozialausschusses im Deutschen Bundestag, Kerstin Griese (SPD), gehören wird. In der Potsdamer Nikolaikirche, soll sich eine weitere Podienreihe mit dem Klimawandel und dessen Folgen für Brandenburg beschäftigen. Viele prominente Referenten, etwa Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), sind von den Veranstaltern angefragt worden. Manche haben schon zugesagt – etwa Brandenburgs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Martina Münch (SPD). Die Katholikin wird in Potsdam für die Teilnehmer des Kirchentags die Bibel auslegen.
„Der Kirchentag ist eine Plattform für gesellschaftliche Debatten“, sagt Kirchentagspräsidentin Christina aus der Au. 140 000 Menschen kämen aus christlicher Überzeugung zusammen, diskutierten miteinander, versuchten, Entwicklungen zu verstehen, fragen sich, wie sie sich für den Zusammenhalt einer Gesellschaft engagieren können.

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