Vier Tote bei Verkehrsunfällen

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14. September 2009, 01:57 Uhr

Potsdam | Vier Menschen sind auf Brandenburgs Straßen am Wochenende tödlich verunglückt. Ein 21-jähriger Motorradfahrer starb in der Nacht zum Sonntag nahe Prenzlau (Uckermark). Er wollte nach Polizeiangaben auf eine Landstraße auffahren, überquerte jedoch die Fahrbahn und prallte frontal gegen einen Baum. Eine 69-jährige Radlerin kam am Sonnabend bei der Kollision mit einer Straßenbahn in Frankfurt (Oder) ums Leben. Sie hatte bei "Rot" die Straße überquert, wurde von der Tram erfasst und eingeklemmt. Die Rentnerin verstarb noch an der Unfallstelle. Fahrgäste wurden den Angaben zufolge nicht verletzt.

Ein 55 Jahre alter Fahrradfahrer erlag bereits am Freitag seinen Verletzungen, die er sich in Lindenberg (Barnim) beim Zusammenstoß mit einem Auto zugezogen hatte. Der Unfallhergang ist unklar. Ebenfalls am Freitag starb ein 38-jähriger Autofahrer nahe Markee im Landkreis Havelland. Er fuhr mit seinem Wagen gegen einen Baum.

Insgesamt registrierte die Polizei allein am Freitag und Sonnabend landesweit 408 Unfälle, 67 Menschen erlitten Verletzungen, sagte ein Sprecher des Potsdamer Lagezentrums im Innenministerium am Sonntag.

Gleich fünf Jugendliche wurden am Sonnabend bei einem Unfall nahe Dierberg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin teils schwer verletzt. Auf der Bundesstraße 122 war ein 18-Jähriger in einem Pkw mit vier weiteren Insassen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, wie ein Polizeisprecher in Rheinsberg mitteilte. Der Pkw kollidierte mit einem Telefonmast und einer Straßenlaterne und schleuderte auf die andere Straßenseite, wo er gegen einen Straßenbaum prallte. Der 18-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt, konnte jedoch durch Feuerwehrleute geborgen werden. Er sowie ein 19-jähriger Beifahrer wurden mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Eine 14-Jährige, eine 16-Jährige sowie ein 17-jähriger Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen.

Zu einem 20 Kilometer langen Stau mit mehreren Unfällen kam es auf der Autobahn 24.

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