Brandenburg : Über 100 Unwettereinsätze

Ein umgestürzter Baum blockiert in der Nacht zu Donnerstag bei starkem Regen am Ortsausgang der Stadt Rheinsberg die Straße nach Zühlen.
Ein umgestürzter Baum blockiert in der Nacht zu Donnerstag bei starkem Regen am Ortsausgang der Stadt Rheinsberg die Straße nach Zühlen.

Straßen wurden überschwemmt und Bäume stürzten auf Straßen.

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02. August 2019, 05:00 Uhr

In der Nacht zu Donnerstag sind heftige Gewitter über Brandenburg gezogen. Allein im Barnim nördlich von Berlin wurden 105 unwetterbedingte Einsätze gefahren, sagte gestern ein Sprecher der Feuerwehr. Bernau war ein Hotspot des Unwetters. Zuvor hatte der rbb darüber berichtet. In Oberhavel gab es 13 und in der Uckermark zwei unwetterbedingte Einsätze.

In Bernau stand das Wasser nach Feuerwehrangaben an einigen Stellen bis zu 70 Zentimeter hoch. Die Straßen in der Stadt seien bisweilen zu Flüssen geworden, Keller liefen voll. Die Einsätze dauerten etwa bis 6.30 Uhr. Unwetterbedingte Verkehrseinschränkungen konnten am Morgen weitestgehend wieder aufgehoben werden.

Tagsüber hatte sich in Erkner bei Berlin eine Funnel Cloud gebildet, eine Vorstufe zum Tornado. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge entstehen derartige Wolkenrüssel dann, wenn feuchte Luft unter niedrigen Schauer- und Gewitterwolken Energie frei setzt und der Wind darunter in verschiedene Richtungen weht. Der rotierende Trichter hatte jedoch keinen Bodenkontakt und verursachte daher auch keine Schäden.

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