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Stipendium für Lehrer in der Prignitz

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Gewerkschaft GEW befürwortet Vorstoß der CDU

svz.de von
erstellt am 05.Jul.2016 | 17:41 Uhr

Brandenburgs CDU will mit Hilfe eines Stipendiums junge Lehrer in die Uckermark, die Prignitz oder den Elbe-Elster-Kreis locken. Gestern stellte ihr bildungspolitischer Sprecher, der Prignitzer Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann (CDU), ein Konzept vor, wonach Lehramtsstudenten ab dem fünften Semester 300 Euro vom Land erhalten sollen, wenn sie sich verpflichten, ihren Vorbereitungsdienst anschließend im ländlichen Raum zu absolvieren. Zudem sollen sie mindestens so viele Schulhalbjahre in diesen Regionen als Lehrer arbeiten, wie sie zuvor das Stipendium erhalten haben.

„Wir müssen in den nächsten Jahren deutlich mehr Lehrer einstellen“, sagte Hoffmann in Potsdam. Zudem würden aber nicht diejenigen Lehrer ausgebildet, die man im Alltag brauche.

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Günter Fuchs, begrüßte auf Nachfrage des „Prignitzers“ den CDU-Vorschlag. „Das ist eine langfristige Lösung, die wir gut finden“, so Fuchs. „Wir brauchen Angebote, die junge Menschen dazu motivieren, in Brandenburg anzupacken.“ Der Stipendienvorschlag der CDU sei eine sinnvollere Alternative als das Konzept von SPD-Bildungsminister Günter Baaske, der durch einen zeitlich begrenzten Zuschlag zum Gehalt Lehrer in die Fläche des Landes locken wolle. „Diese Idee führt nur zum Streit im Lehrerzimmer, wenn der eine mehr Geld kriegt als der andere,und keiner weiß, warum.“  


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