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Potsdam/Berlin : Stellenabbau bei Bombardier

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Auch Hennigsdorf betroffen: IG Metall kündigt Protest an

Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) setzt sich nach dem angekündigten Stellenabbau beim Zughersteller Bombardier für den Standort Hennigsdorf ein. Er stehe in Kontakt mit der Hennigsdorfer Unternehmensführung, führe mit dem Betriebsrat und der IG Metall Gespräche, erklärte Gerber gestern. Erst in der kommenden Woche will die Konzernleitung bekanntgeben, wie viele Stellen in Hennigsdorf wegfallen sollen, meldet der rbb unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher.

Der kanadische Konzern hatte am Mittwoch bekanntgegeben, dass in Deutschland 1430 der knapp 10 500 Arbeitsplätze wegfallen sollen. Hintergrund sei die schwierige Marktsituation mit stärker werdender Konkurrenz aus Osteuropa und Asien, hieß es in dem Bericht weiter.

Die IG Metall fordert einen größeren Schutz von Leiharbeitern. „Gerade in Krisenzeiten erleben wir, dass in den Belegschaften die Leiharbeitskräfte besonders betroffen sind“, sagte der für Berlin, Brandenburg und Sachsen zuständige Bezirksleiter Olivier Höbel gestern. Die Gewerkschaft hatte bereits am Mittwoch Protest gegen den geplanten Stellenabbau angekündigt. Anfang März werde ein Aktionsplan mit Strategien für „die Abwehr der Kahlschlagpläne und für die Sicherung der Zukunft der Bombardier-Standorte entwickelt“.

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