15 Millionen für Kommunen : Sportstätten erhalten Geld vom Land

Für Brandenburgs Sportminister Günter Baaske (SPD) sind Sportvereine die beste Möglichkeit zur Integration.
Für Brandenburgs Sportminister Günter Baaske (SPD) sind Sportvereine die beste Möglichkeit zur Integration.

Insgesamt 15 Millionen Euro Fördergelder stehen ab sofort auch für Kommunen im Berliner Umland und für Mittel- und Oberzentren bereit.

svz.de von
05. März 2016, 08:00 Uhr

Jahrelang konnten in Brandenburg nur Sportstätten im ländlichen Raum gefördert werden. Mit dem sogenannten „Goldenen Plan“ wurden jährlich zwei Millionen Euro an EU-Mitteln bereitgestellt. Ab sofort können auch die Kommunen im Berliner Umland und die Mittel- und Oberzentren auf Fördergelder zurückgreifen.

Das vierjährige Landesprogramm sieht 15 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre vor. Der Eigenanteil soll 25 Prozent beantragen, informierte gestern Finanzminister Christian Görke (Linke). Sportminister Günter Baaske (SPD) verwies darauf, dass vor allem im Speckgürtel Wartelisten für die Aufnahme in Sportvereine bestehen. Vor allem Fußball, Tennis und Hallensportarten seien längst an ihre Grenzen gestoßen. In anderen Bundesländern sind 30 Prozent der Menschen in Sportvereinen organisiert. In Brandenburg sind es nur 13 Prozent. Für Baaske ist da noch deutlich Luft nach oben. Zumal Sportvereine die besten Möglichkeiten zur Integration darstellen. Und darunter wollte der Minister nicht nur Flüchtlinge, sondern auch die Zuzüge aus Berlin und den alten Bundesländern verstanden wissen.

Der Geschäftsführer des Landessportbundes, Andreas Gerlach, berichtet von einem regelrechten Boom der Leichtathletik. Aber beispielsweise in Nauen sei keine Trainingsbahn vorhanden. Das könnte sich mit den Fördermitteln nun ändern, hofft er.

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