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Industrie 4.0 hält Einzug : So digital sind märkische Firmen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wirtschaftsminister: Unternehmen auf diesem Weg begleiten

svz.de von
erstellt am 15.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Brandenburg will nach Angaben von Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) die Wirtschaft beim Weg in die Digitalisierung unterstützen. Während Digitalisierung für große Unternehmen oft schon selbstverständlich seien, könnten kleine Betriebe dies oft aus eigener Kraft oft nicht bewältigen, sagte Gerber gestern bei Firmenbesuchen.

Gerber besuchte zunächst das Potsdamer Medizintechnik-Unternehmen Emperra GmbH E-Health Technologies, dessen Produkt das Leben von Diabetes-Patienten erleichtert. Anschließend war er zu Gast bei dem Familienbetrieb Körber + Körber in Birkenwerder, einem Unternehmen für Präzisionsmechanik, das komplexe Frästeile in kleinen Stückzahlen in kürzester Zeit nach den Ideen der Kunden in fertige Produkte umsetzt. Letzte Station der Fahrt war die Wall AG in Velten. Die hochentwickelten digitalen Produkte und Dienstleistungen des international agierenden Werbe-Unternehmen sind weltweit gefragt.

Einen weiteren Digitalisierungsschub verspricht sich der Minister vom geplanten „Mittelstand 4.0“-Kompetenzzentrum in Cottbus. Der Bund hat im Frühjahr bereits grundsätzlich grünes Licht für den Aufbau eines solchen Zentrums gegeben, in dem insbesondere Fachkräfte durch Weiterbildungsangebote digital fit gemacht werden sollen.

Seit zwei Jahren arbeitet das Innovationszentrum Industrie Brandenburg an der Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Als zentrale Anlaufstelle bietet es vor allem kleinen Betrieben seine Hilfe an. Rund 150 Unternehmen nutzen bereits den Service. Das zeige, wie hoch der Bedarf sei, unterstrich Gerber.

Geprüft werden vom Wirtschaftsministerium weitere Angebote für kleine Handwerksfirmen. Zudem sei das Förderprogramm Innovationsgutscheine erweitert worden, um Projekte voranzubringen.  

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