Unesco Weltkulturerbe : Schinkels „Kleine Neugierde“ im Schlosspark Glienicke wurde saniert

Schinkels Pavillon Kleine Neugierde in Glienicke.
Schinkels Pavillon Kleine Neugierde in Glienicke.

Teile der Wandmalerei existieren bereits seit 79 v. Chr.

svz.de von
20. September 2016, 13:28 Uhr

Er war von Feuchtigkeit bedroht, jetzt ist er trocken: Der Teepavillon „Kleine Neugierde“ von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) im Schlosspark Glienicke. Die Arbeiten am Gebäude im Potsdamer Unesco-Welterbe seien beendet, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gestern mit.

Preußen-Prinz Carl (1801-1883) ließ sich als 21-Jähriger bei der ersten Italienreise zum Bau einer Villa im italienischen Stil auf dem Landgut Glienicke inspirieren. Neben dem Schloss entstanden die Teepavillons Kleine und Große Neugierde. Das Innere zieren Wandmalereifragmente. Bei Untersuchungen im Vorjahr wurde festgestellt, dass sie antike römische Originale sind.

Wissenschaftler konnten das Pigment „Ägyptisch Blau“ nachweisen, das schon in der Zeit der Pharaonen verwendet wurde. Die Malerei wurde in die Zeit vor dem Ausbruch des Vesuvs 79 nach Christus datiert.

Die Sanierung der "Kleinen Neugierde" wurde mit Unterstützung der Cornelsen Kulturstiftung finanziert.

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