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Anglerglück : Riesenhecht misst 111 Zentimeter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Eberswalder Christian Badow holte einen 111 Zentimeter langen Hecht mit zwölf Kilogramm Gewicht an Land.

Das war für den leidenschaftlichen Angler ein großer Moment. „Das Erlebnis hat auch noch einige Tage nachgewirkt“, sagt Christian Badow. Vor einer Woche hat der 53-Jährige einen Riesenhecht aus der Kiesgrube in Marienwerder gezogen. Eine Länge von 111 Zentimetern und ein Gewicht von zwölf Kilogramm ergab die Vermessung des Raubfisches. Schon im Spätherbst hatte der Eberswalder an dem vor allem von Friedfischanglern stark frequentierten Gewässer einen großen Hecht gefangen, der es immerhin auf 80 Zentimeter brachte.

Damit, dass ihm dort der Fang seines Lebens gelingen könnte, rechnete er besonders an dem Januartag nicht. Gemeinsam mit seinem alten Schulfreund Wladimir hatte er bereits den ganzen Tag ohne nennenswerten Erfolg verbracht. „Wladimir wollte dann gegen 18 Uhr los. Ich sagte zu ihm: Lass mich noch drei Würfe machen“, erzählt Christian Badow. „Ich habe einen dunklen, zehn Zentimeter langen Gummifisch ans System gemacht und tatsächlich dreimal geworfen.“ Nach dem letzten Wurf gab es zehn Meter vom Ufer entfernt einen harten Ruck. „Zuerst dachte ich, es hätte sich etwas verhakt.“

Als er die Schnur, die an dem null Grad kalten Abend sogar schon etwas Eis angesetzt hatte, einholte, merkte der Eberswalder: „Das ist ein großer Fisch.“ Zunächst vermutete Badow, der seit seinem zwölften Lebensjahr Angler ist, einen Zander. „Der Hecht ist ein Augenfisch und raubt eigentlich nur das, was er sieht.“ Nachdem der Fisch zwischenzeitlich an einem Hindernis hängenblieb und er ihn schon verloren glaubte, sah er ihn im Schein der Taschenlampe dicht unter der Wasseroberfläche langsam auf sich zuschwimmen. „Ich konnte ihn keschern. Das Ganze hat nicht länger als fünf Minuten gedauert.“ Den Hechtkopf lässt Christian Badow präparieren. „Er kommt an die Trophäenwand. Ein Zander und drei Hechte sind dort schon.“ Der Rest des Zwölf-Kilo-Hechtes liegt portioniert in der Tiefkühltruhe.

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