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Tragisches Unglück : Pilot stirbt bei Absturz

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

46-Jähriger nahm an einem Segelflugwettbewerb teil. Unfallursache ist noch unklar.

svz.de von
erstellt am 06.Aug.2017 | 18:00 Uhr

Nach einem Flugzeugabsturz mit einem getöteten Piloten südwestlich von Berlin ist die Ursache weiter unklar. Mit Ergebnissen werde nicht vor Ende der nächsten Woche gerechnet, teilte das Lagezentrum des Polizeipräsidiums heute mit. Der 46-Jährige aus Sachsen nahm an einem Segelflugwettbewerb teil, als das Unglück passierte.

Ein Polizeihubschrauber fand den Segelflieger mit einer Wärmebildkamera in der Nacht zu Samstag auf einem Feld in der Gemeinde Rabenstein/Fläming (Potsdam-Mittelmark). Der Veranstalter des Wettbewerbs auf dem Flugplatz in Holzdorf an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt hatte am Abend zuvor den Beamten gemeldet, dass der Pilot hätte landen sollen und nicht mehr erreichbar sei, teilte die Polizei mit.

Der Pilot konnte nur noch tot aus dem einsitzigen Flieger geborgen werden. Unfallermittler der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung waren am Samstag zu dem Wrack gekommen. Inzwischen sei das Flugzeug abtransportiert worden, hieß es gestern. Auch die Spurensicherung sei auf dem Feld abgeschlossen.

Der 46-Jährige war den Angaben zufolge am Freitagmittag bei dem Wettbewerb (18. International Military Gliding Competition) gestartet. Er sollte eine Strecke von etwa 300 Kilometern in Sachsen-Anhalt und Brandenburg zurücklegen und schließlich wieder in Holzdorf landen. Die Bundeswehr hatte ihren Militärflugplatz für den zivilen Segelflugwettbewerb zur Verfügung gestellt.

 

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