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Illegale Tötung : Wolfsschützer stellen Strafanzeige

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Verein warnt vor Spekulationen zu möglichen Tätern / LKA-Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung

svz.de von
erstellt am 02.Jan.2015 | 16:02 Uhr

Nach der illegalen Tötung eines Wolfes in Hirschfeld (der „Prignitzer“ berichtete) hat die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des Täters ausgesetzt. Die Gesellschaft verurteile die abscheuliche Tat aufs Schärfste und habe Strafanzeige bei den zuständigen Behörden gestellt, sagt Vorstandsmitglied Peter Schmiedtchen.

Die junge Wölfin war an den Weihnachtsfeiertagen im Süden Brandenburgs zunächst erschossen und anschließend enthauptet worden – erst im August hatte sich in Lieberose (Dahme-Spreewald) eine ähnliche Tat ereignet. Das Landeskriminalamt (LKA) hat in beiden Fällen die Ermittlungen an sich gezogen und hofft, über Zeugenaufrufe eine Spur zu den Tätern zu finden. Bislang gibt es nach Aussagen von Polizeisprecher Dietmar Keck keine neuen Hinweise durch Zeugen. „Die Kollegen ermitteln aber von sich aus intensiv weiter und haben auch neue Informationen.

Die von der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe ausgelobte Belohnung ist seinen Angaben zufolge nicht mit der Polizei abgesprochen, könnte aber die Ermittlungen beflügeln. Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe setzt sich für die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland, zugleich aber auch für bezahlbare Schutzmaßnahmen von Nutztierhaltern ein, die sich vom Wolf bedroht fühlen.

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