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2015: : Städte belasten Bürger nur gering

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Preise für Winterdienst oder Abwasser steigen.

Brandenburgs Bürger erwarten zu Beginn des kommenden Jahres eher geringere Gebührenerhöhungen der Kommunen. Mancherorts bleiben die Summen sogar auf dem Niveau des Vorjahres, wie eine dpa-Umfrage ergab.

In Cottbus hingegen klettern die Gebührensätze für die Straßenreinigung und den Winterdienst der öffentlichen Straßen im Vergleich zu 2014 um durchschnittlich 23 Prozent. „Der Reinigungsaufwand ist nicht zuletzt durch die extreme winterliche Witterung zu Beginn des Jahres 2013, die manche Straßen arg in Mitleidenschaft gezogen hatte, gestiegen“, erklärte Stadtsprecher Peter Lewandrowski.

Auch die leitungsgebundene Schmutzwasserentsorgung wird teurer - von derzeit 2,81 Euro auf gut 3 Euro pro Kubikmeter Wasser. Die Entgelte für die mobile Entsorgung verringern sich jedoch. Minimale Einsparungen will die Stadt im Kulturbereich schaffen. So sollen die Öffnungszeiten im Museum Fürst-Pückler-Park Branitz gestrafft werden. Weitere Einsparungen in den Bereichen Kultur und Soziales plant die Stadt jedoch nicht.


Elbestadt muss sparen


Wittenberge dagegen muss sparen, um ihren Haushalt auf Vordermann zu bringen. „Das könnte sich wahrscheinlich auf die Kita-Gebühren auswirken“, mutmaßte Stadtsprecherin Christiane Schomaker. Es seien aber noch keine Beschlüsse gefasst. Für ihre Abwasserentsorgung werden die Wittenberger im kommenden Jahr wohl auch etwas tiefer in die Tasche greifen müssen.

Weil die Stadt rund 2,6 Millionen Euro an jene rund 1500 Eigentümer zurückzahlt, deren Grundstücke nach Inkrafttreten des Kommunalen Abgabegesetzes von 1991 an die zentrale Entsorgung angeschlossen wurden, werden die Gebühren schätzungsweise um 0,17 Euro pro Kubikmeter Abwasser steigen. „Das bedeutet bei Normalverbrauchern eine Erhöhung von höchstens fünf Euro pro Jahr“, sagte Schomaker. Beschlossen sei auch hier noch nichts.

Die Potsdamer können dagegen zunächst einmal aufatmen. Bei ihnen bleibt vieles beim Alten. „Für das Jahr 2015 ist bisher keine Parkgebührenerhöhung beschlossen worden“, sagte Stadtsprecherin Christine Weber. Die Landeshauptstadt habe 2014 rund 2,75 Millionen Euro durch Parkgebühren eingenommen - da sei eine Erhöhung zunächst nicht nötig.

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