zur Navigation springen

Adebar-Drama : SOS vom Storchenturm

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Der andere Altstorch, der auf dem Nest bis Montag ausharrte, ist allein auf Futtersuche gegangen, berichtet Cajar. Er vermutet, dass die beiden Storchenküken inzwischen verhungert sind.

Drama im Storchenturm an der Kulturgießerei in Schöneiche: Ein Altvogel ist schwer verletzt gefunden worden und wird jetzt medizinisch betreut. Was genau es passiert ist, weiß niemand, wann, auch nicht wirklich.

Wolfgang Cajar vom Naturschutzaktiv vermutet, dass der Altvogel sich schon am Sonnabend voriger Woche bei der Futtersuche verletzte, dass er nicht ins Nest zurückkehren konnte. Was feststeht: Am Montag fand der Besitzer des Grundstücks am Storchenturm den entkräfteten Altvogel und rief die Feuerwehr. Wehrführer Sven Majewski schaffte den fast bewegungslosen, aber noch lebenden Storch zu Tierärztin Dr. Heike Wedell. Die Veterinärin pflegt seitdem den Storch.

Er sitzt schon wieder eigenständig, kann sich aber nicht erheben und auf Futtersuche gehen. Also füttert ihn die Ärztin auch. Das geht aber ziemlich ins Geld. Heike Wedell spricht von mehreren hundert Euro, die sie schon ausgegeben hat. Gestern haben Naturschützer und andere Schöneicher zu Spenden aufgerufen. Frösche aus Gartenteichen, Mäuse und Insekten aller Art können dem Storch helfen.

Der andere Altstorch, der auf dem Nest bis Montag ausharrte, ist allein auf Futtersuche gegangen, berichtet Cajar. Er vermutet, dass die beiden Storchenküken inzwischen verhungert sind. „Ein Lebenszeichen ist jedenfalls nicht mehr wahrzunehmen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen