zur Navigation springen

Spremberg : Sanierung soll Talsperre stabiler machen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Die fast eine Million Euro teuren Reparaturen an der Talsperre Spremberg haben begonnen. So müssen an der Talsperre auch Hohlräume saniert werden, die beim Bau Anfang der 1960er Jahre vermutlich mit Sand aufgefüllt worden waren - dieser wurde im Laufe der Jahre ausgespült. Die Hohlräume sollen nun mit Stahlbeton gefüllt werden, um den Damm zu stabilisieren.

Bislang bewahrte die Sperre den Spreewald und Cottbus davor, dass braunes Eisenocker-Wasser der Spree in großen Mengen ungehindert dorthin fließt. Damit das auch weiterhin nicht passiert, wird Chemie eingesetzt, wie gestern ein Sprecher der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) sagte.

Gegenmaßnahmen seien eingeleitet worden. Die braun verfärbte Spree ist eine Folge der ehemaligen Tagebaue. Die LMBV als Bergbausanierer will mit einer sogenannten Bekalkungs- und einer Beflockungsanlage während der Sanierung der Mauer gegensteuern.

Es werde überlegt, das Mittel möglicherweise längerfristig einzusetzen. Der Wasserstand musste für die Sanierung gesenkt werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen