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Wühlen in Trümmern : Rettungshunde trainieren Ernstfall

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Zu der Katastrophenschutzübung reisen 15 Hundestaffeln verschiedener Hilfsorganisationen an, wie Swantje Krüger, Ausbilderin bei der Rettungshundestaffel der DLRG im Barnim, ankündigte. Der simulierte Auslandseinsatz werde etwa 36 Stunden am Stück dauern.

Sie schnuppern in Häusertrümmern und suchen nach Verschütteten: Etwa 45 Rettungshunde aus ganz Deutschland trainieren ab morgen im Landkreis Barnim den Ernstfall. Zu der Katastrophenschutzübung reisen 15 Hundestaffeln verschiedener Hilfsorganisationen an, wie Swantje Krüger, Ausbilderin bei der Rettungshundestaffel der DLRG im Barnim, ankündigte.

Der simulierte Auslandseinsatz werde etwa 36 Stunden am Stück dauern. Das Szenario ist eine Überschwemmung nach einem Tsunami. Trainiert wird Krüger zufolge in echten Häuserruinen im Landkreis. In den Trümmern befänden sich Menschen, deren Witterung die Hunde aufnehmen müssten - eine reale Gefahr besteht für die „Vermissten“ jedoch nicht. „Das ist wie ein kleiner Wettkampf“, bemerkte Krüger.

Bei der Übung soll unter anderem der Trainingsstand von Hunden und Betreuern überprüft werden. Außerdem wird laut Krüger die Kooperation der einzelnen Hilfsorganisationen geprobt. „Im Katastrophenfall arbeiten auch alle zusammen.“ Basisstandort für das aktuelle Training ist bis Sonntag der Flugplatz Finow.

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