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Vollkontakt statt Mittelalter-Show: : Martialisch anmutendes Kräftemessen

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Aus der Redaktion des Prignitzers

In Bernau (Barnim) trafen am Sonnabend bei „Rise of the Knights III“ 250 Kämpfer aus zwölf Nationen bei einem martialisch anmutenden Kräftemessen aufeinander.

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erstellt am 02.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Vollkontakt statt Mittelalter-Show: In Bernau (Barnim) trafen am Sonnabend bei „Rise of the Knights III“ 250 Kämpfer aus zwölf Nationen bei einem martialisch anmutenden Kräftemessen aufeinander.

Buhut nennt sich die Kampfsportart, bei der mittelalterlich gerüstete Kämpfer Mann gegen Mann und vereint im Team gegeneinander antreten. Mit schweren Waffen wie Schwertern, Hellebarden oder Äxten stehen sich zwei Teams mit jeweils fünf Kämpfern in einem mit Eisengittern abgesperrten Ring gegenüber, um einen Sieger zu ermitteln. Berühren drei Punkte eines Kämpfers den Boden, gilt er als ausgeschieden.

Als besonders stark gelten Mannschaften aus Polen. Im Nachbarland existiert eine Buhut-Liga, folglich kann Polen mit anderen erfolgreichen Nationen wir den USA oder Kanada mithalten. Bernau erlebte mit „Rise of the Knights III“ das größte westeuropäische Turnier, bei dem sich Polen I und der Vorjahressieger, ein englisches Team, bis ins Finale vorkämpften. Nach spannenden und zugleich erbitterten Kämpfen siegte Polen I mit 2:1. Sieger und Verlierer lagen sich nach dem Finale versöhnt in den Armen.

„Es ist wie beim Boxen, die Sportler vertragen sich hinterher und feiern gemeinsam“, ordneten die beiden Barnimer Veranstalter des Turniers, Mike Wedding und Adam Navrot, das Geschehen nachher ein. Vom 1. bis zum 3. Mai findet dann auf Burg Marienburg in Polen die Weltmeisterschaft statt.

 

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