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„The Voice of Germany“ -Teilnehmerin: : Ich bin ne kleine Partybiene

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Bei der Casting-Show „The Voice of Germany“ hat die Brandenburgerin Stephanie Kurpisch am Donnerstagabend einen erfolgreichen Start hingelegt.

svz.de von
erstellt am 11.Okt.2014 | 12:00 Uhr

Bei der Casting-Show „The Voice of Germany“ hat die Brandenburgerin Stephanie Kurpisch am Donnerstagabend einen erfolgreichen Start hingelegt. Alle fünf Coaches hätten die 26-jährige Wriezenerin gern in ihrem Team gehabt. Über ihren Auftritt, Schlager-Musik und Brandenburger Gewächse sprach sie mit Inga Dreyer.


Frau Kurpisch, hätten Sie gedacht, dass es so gut läuft?

Nein, auf keinen Fall. Ich bin mit dem Gefühl hingegangen, dort raufzugehen und danach wieder nach Hause zu gehen – natürlich erhobenen Hauptes. Es ist immer noch wie ein Traum.
Warum haben Sie sich für Smudo und Michi Beck von den Fantastischen Vier als Coaches entschieden?

Ich wollte eigentlich zu Rea Garvey. Aber als ich dann da oben stand, war das so ein Bauchgefühl. Die Fantas passen, weil ich auch in Zukunft mehr auf Deutsch singen möchte. Bei ihnen habe ich mich aufgehoben gefühlt. Außerdem sind sie auch Neueinsteiger bei der Show. Ich hoffe, dass ihnen die Talente deswegen besonders wichtig sind.
Hatten Sie jemals professionellen Gesangsunterricht? Nö, eigentlich nicht. Irgendwie habe ich mir das selbst angeeignet. Ich habe immer mehr gesungen und wurde immer besser.
Im Oderbruch kennt man Sie als „Schlager-Steffi“. Bei der Show haben Sie gesagt, dass der Titel gar nicht so gut passt?

Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich mehr Rock und Pop singen. Schlager singe ich mehr zur Freude meines Publikums. Ich mag, wenn ich mitreißen kann und alle mitsingen. Ich versuche, einen Mittelweg zu finden, so bleibe ich mir selber treu, aber auch dem Publikum. Ich finde Schlager nicht schlecht, aber singtechnisch ist da Platz nach oben. Ich bin halt doch ‘ne Röhre.

Sie bezeichnen sich als „Brandenburger Pflanze“. Was zeichnet so ein Gewächs aus? Ich liebe das Dorfleben und langjährige Freundschaften. Auch wegen der Liebe bin ich dort geblieben. Heimat bleibt eben Heimat.
Gibt es auch Dinge, die Sie an der Provinz nerven?

Ja natürlich, ich bin ja schon ‘ne kleine Partybiene. Wenn man mal schnell etwas erleben will, muss man lange Strecken in Kauf nehmen.
Auch Betty Taube, die durch „Germany‘s next Topmodel“ bekannt wurde, stammt aus Wriezen. Kennen Sie sich?

Nur vom Sehen. Aber Sie hat mir in einer Nachricht geschrieben, dass Sie sich freut für mich. Ich glaube, dass ist auch typisch brandenburgisch. Ich habe mich damals auch für Sie gefreut.
Ist es Zufall, dass gleich zwei Frauen aus Wriezen so erfolgreich sind? Vielleicht liegt es daran, dass wir so natürlich sind. Ich glaube, dass Ost-Frauen ein großes Sympathie-Plus haben. Zumindest bei Betty empfinde ich es so.

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