Fall aus Brandenburg : Mutmaßlicher Polizistenmörder war nicht betrunken

Auch gestern sicherten Beamte und Kriminaltechniker am Tatort bei Oegeln noch Spuren.
Beamte und Kriminalbeamte sichern Spuren.

Seit Jahren stand der 24-jährige Jan G. mit dem Gesetz wegen Alkohol- und Drogenproblemen in Konflikt.

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01. März 2017, 21:00 Uhr

Frankfurt/Oder | Der mutmaßliche Polizistenmörder, der in der vergangenen Woche im Kreis Oder-Spree auch seine Großmutter getötet haben soll, stand seinerzeit nicht unter Alkoholeinfluss. „Der Bluttest ergab 0,0 Promille“, wie Ingo Kechichian, Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), am Montag sagte. Die Ergebnisse eines Drogentests lägen noch nicht vor. Frühestens zur Wochenmitte solle es Klarheit geben.

Die Ermittlungsbehörden legen dem vorbestraften 24-Jährigen zur Last, am vergangenen Dienstag seine 79 Jahre alte Großmutter nach einem Streit um Geld in Müllrose getötet und anschließend zwei Polizisten totgefahren zu haben. Die Beamten hatten den mit einem Auto Flüchtenden durch ein Nagelbrett auf der Fahrbahn stoppen wollen.

Der 24-Jährige befindet sich mittlerweile in einer forensischen Klinik in Brandenburg/Havel. Seine Drogenprobleme und eine „undifferenzierte Schizophrenie“ waren schon länger aktenkundig.

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