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Tourismus : Mit Gotik-Dorf in Campingsaison

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Naturnähe mit Komfort ist ein neuer Trend der Branche. Auch Brandenburg gern besucht

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erstellt am 25.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Nach einem guten Saisonstart erwarten Brandenburgs Campingplatz-Betreiber ein erfolgreiches Jahr 2016. „Für Christi Himmelfahrt und Pfingsten ist fast alles ausgebucht“, sagte Manuela von Schroedel-Siemau vom Verband für Camping- und Wohnmobiltourismus im Land Brandenburg. Sie ist überzeugt, dass die Übernachtungszahlen aus dem vergangenen Jahr wieder erreicht werden. Konkrete Prognosen wollen die Verantwortlichen nicht abgeben – die Branche ist stark vom Wetter abhängig. 2015 zählten die Brandenburger Campingplätze mehr als 1,1 Millionen Übernachtungen. Das war nach Angaben des Tourismus-Marketing Brandenburg (TMB) im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 11,2 Prozent. Auch Urlauber aus Schweden, Italien, Österreich oder den Niederlanden kämen auf die 170 Campingplätze des gewässerreichsten Bundeslandes.

Auch die Ansprüche der Urlauber seien in den vergangenen Jahren gestiegen, berichtete von Schroedel-Siemau. Naturnähe mit Hotelbequemlichkeit sei ein Trend. So hat am Ferchesarer See zum Saisonstart das neue Gotik-Dorf eröffnet, wie der Betreiber des Campingparks Buntspecht, Paul Störk, sagte. Die Anlage im gotischen Baustil richte sich vor allem an Urlauber ohne Campingausrüstung, aber mit Wunsch nach Natur und Komfort. „Klein und fein“ nennt die Teamleiterin des Erholungsgebiets Kiebitz, Monika Mietsch, ihren 150 Stellplätze großen Campingplatz. Ihr Konzept richtet sich vor allem an Familien mit Kindern. Strandfeste mit mehreren Tausend Besuchern, Wasserspielplätze oder ein Irrgarten bieten den Gästen Abwechslung.

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