Schönefeld : Mängelliste am BER noch immer nicht abgearbeitet

Bauzäune bestimmen weiter das Bild am künftigen Berliner Großflughafen.
Bauzäune bestimmen weiter das Bild am künftigen Berliner Großflughafen.

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11. März 2019, 10:34 Uhr

Die Flughafengesellschaft hat nach Aussagen ihres Chefs Egbert Lütke Daldrup weiter mit erheblichen Mängeln bei den Brandmeldeanlagen im neuen Fluggastterminal am BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald)zu tun. Das sagte Lütke Daldrup am Freitagabend nach einer Aufsichtsratssitzung. Die Firma Bosch stehe in der Schuld, die Brandmeldeanlagen bis Ende diesen Monats fertigzustellen. So sei es vertraglich vereinbart.

Deshalb halte die Flughafengesellschaft an der Eröffnung im Herbst kommenden Jahres fest. Ein Plan B sei nicht notwendig. Es seien noch genügend Zeitpuffer vorhanden. Seine Hoffnung zieht Lütke Daldrup aus der Bewertung des Bauzustandes durch den TÜV Rheinland, die sich nach Aussagen des Flughafenchefs nicht wesentlich von denen der Flughafengesellschaft unterscheidet. Im Herbst diesen Jahres soll der zuständigen Bauaufsichtsbehörde des Landkreises die Baufertigstellungsanzeige übergeben werden.

Einstimmig beschlossen hat der Aufsichtsrat am Freitag die Erweiterung des Flughafengeländes. Man wolle Grundstücke in Selchow ankaufen, die bislang temporär für die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) genutzt werden. „Wir verhandeln schon länger mit der Messe Berlin über den Erwerb des ILA-Geländes und möchten gern Hallen und Gelände für den Flughafen außerhalb der ILA nutzen“, begründete Lütke Daldrup. Damit wolle sich der BER strategisch auf Wachstum ausrichten. Als ein Beispiel nannte Lütke Daldrup die Fluggesellschaft American Airline, die künftig von Berlin aus nach Philadelphia fliegen will.

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