Erfolgreiches Ende : Landesgartenschau geht zu Ende

Die Blumen entlang der Burgmauer lockten bei der Landesgartenschau viele Gäste zu einem Spaziergang.
Die Blumen entlang der Burgmauer lockten bei der Landesgartenschau viele Gäste zu einem Spaziergang.

Mehr Besucher in Wittstock als erwartet / Am Ende zieht der Veranstalter eine positive Bilanz

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07. Oktober 2019, 05:00 Uhr

Nach rund einem halben Jahr ist die Landesgartenschau in Wittstock gestern zu Ende gegangen. Auf dem 13 Hektar großen Gelände seien viele Beete, Grünflächen und Spielplätze entstanden, die der Stadt erhalten blieben, sagte der Sprecher der Landesgartenschau, Matthias Bruck. Das Parkgelände sei nach der Landesgartenschau kostenlos zugänglich.

Bruck zeigte sich „sehr zufrieden“ mit den Besucherzahlen. Statt den erwarteten 300 000 Besuchern kamen rund 410 000 Menschen seit der Eröffnung im April. Im Rahmen der Landesgartenschau wurde bereits im Vorfeld viel in die Stadt im Kreis Ostprignitz-Ruppin investiert. Der Freizeit- und Erholungspark entstand, der Bahnhof saniert. Die Stadt erhalte einen nachhaltigen „Imagegewinn“, so Bruck. Das Umweltministerium bezeichnete die Schau angesichts der Besucherzahlen als „Erfolgsgeschichte“.

Auf 13 Hektar konnten Besucher entlang der historischen Stadtmauer Blumen, Sträucher und gestaltete Flächen ansehen. Für das Gartenfest sind mehr als 27 Millionen Euro Investitionen eingesetzt worden, etwa sieben Millionen Euro von der Stadt und rund 20 Millionen Euro von EU, Bund und Land.

Auch am letzten Wochenende war die Veranstaltung nach Angaben des Veranstalters gut besucht. „Der Wettergott hat uns noch einmal gut in die Hände gespielt heute“, so Bruck. Viele hätten das Gelände bei sonnigem Wetter besucht. Am Mittag fand ein Abschlussgottesdienst statt.

Eine wirtschaftliche Bilanz wurde noch nicht gezogen nicht gezogen. Nach einem Bericht der „Märkischen Allgemeinen“ erwartet sie der Geschäftsführer Christian Hernjokl, erst zum Jahresende. Demnach werden mehr Einnahmen erwartet, da deutlich mehr Besucher kamen als geplant. In drei Jahren lädt Beelitz (Potsdam-Mittelmark) zum „Gartenfest für alle Sinne“ ein.

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