Kinder : Kita-Notbetreuung wird erleichtert

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31. März 2020, 05:00 Uhr

Für die Kita-Notbetreuung gilt im Land seit Montag die neue Ein-Elternregelung. Danach werden auch Kinder betreut, wenn nur ein Elternteil im Gesundheits- oder Pflegebereich arbeitet. „Brandenburg braucht jetzt alle Menschen, die im Gesundheits- und Pflegebereich arbeiten“, betonte SPD-Generalsekretär Erik Stohn. „So können sie von der Kinderbetreuung teilweise entlastet werden.“ Zur Eindämmung der Corona-Pandemie bieten seit dem 18. März auch Kitas und Horte im Land lediglich eine Notbetreuung an.

Bislang hatten nur Familien ein Anrecht, wenn beide Eltern in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Die Zwei-Elternregelung ist seit Montag ausgeweitet auf weitere Bereiche wie Medien, Veterinärmedizin und Reinigungsfirmen in kritischen Infrastrukturen. Das konkrete Verfahren regeln Landkreise und kreisfreien Städte selbst.

Eltern sollten genau prüfen, ob eine Notfallbetreuung für ihr Kind nötig sei oder eine andere Betreuungsmöglichkeit gefunden werden könne, so Matthias Rink, Leiter des Verwaltungsstabes im Landkreis Oberhavel. Nur so könne das Ziel erreicht werden, die Gruppenstärke in Kitas und Horten zu senken.

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