Potsdam : Im Museum Barberini steht ein Gemälde unter Raubkunst-Verdacht

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31. Januar 2019, 07:47 Uhr

Ein Gemälde, das derzeit als Leihgabe im Potsdamer Museum Barberini gezeigt wird, steht unter Raubkunst-Verdacht. Die Erben eines französischen Sammlers fordern jetzt die Rückgabe des Werks des Neo-Impressionisten Henri-Edmond Cross (1856-1910). Beim Landgericht Potsdam sei eine einstweilige Verfügung beantragt worden, das Bild an die rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben, sagte ein Gerichtssprecher gestern. Das Bild wurde vom Museum of Fine Arts in Houston für eine Cross-Ausstellung in Potsdam ausgeliehen.

Hilfsweise solle das Bild „Regatta in Venedig“ an einen Treuhänder übergeben werden, bis die Besitzansprüche geklärt seien. Das Museum Barberini habe jetzt zehn Tage Zeit, eine Stellungnahme abzugeben, sagte Gerichtssprecher Sascha Beck. In einer Mitteilung des Museums hieß es gestern, das Gemälde werde von den Erben eines französischen Kunstsammlers beansprucht, dessen Gemälde im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt worden sei.

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