Schule : Hürden für Unterrichts-Aus

Am Montag sind die Schüler in Brandenburg noch überwiegend zum Unterricht erschienen.
Am Montag sind die Schüler in Brandenburg noch überwiegend zum Unterricht erschienen.

Evangelische Schulstiftung schließt ebenfalls ihre Einrichtungen

von
17. März 2020, 05:00 Uhr

Die Schulschließung für einen Großteil der Kinder in Brandenburg ab morgen führt nach Ansicht der Lehrer zu einigen Komplikationen. Die Schüler, die schon am Montag zuhause geblieben seien, hätten die Information nicht, wie sie weiter an Stoff für Fernunterricht kämen und wie die E-Mail-Ketten aufgebaut würden, sagte gestern der Präsident des Brandenburgischen Pädagogen-Verbands, Hartmut Stäker. Außerdem würden noch Klassenarbeiten geschrieben.

Stäker sieht auch für Abiturienten ein Problem: „Wenn sich das fortsetzt bis zum Ende des Schuljahres, fehlen Noten. Dann werden sie nicht zum Abitur zugelassen.“ Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus abzubremsen, wird der reguläre Unterricht in Schulen und die bisherige Betreuung in Kitas ab Mittwoch vorerst bis 19. April ausgesetzt. Zehntausende berufstätige Eltern sind davon betroffen. Schüler konnten aber bereits am Montag zuhause bleiben.

Verbandspräsident Stäker, der Physik unterrichtet, sagte, die meisten Schüler seien gekommen, einige nicht.

Die Evangelische Schulstiftung als größter freier Träger öffentlicher Schulen in der Region stellt den regulären Schulbetrieb in Brandenburg zum 18.  März 2020 ein. Damit folgt der Träger den Regelungen des Landes. Eine Notbetreuung für Eltern, die zu den jeweils definierten Berufsgruppen zählen und die keine anderweitige Betreuung organisieren können, wird sichergestellt. Hierzu reicht die Erklärung der Eltern. Das Formular soll durch die Schulen versandt werden und ist auf der Seite des Trägers abrufbar. Darüber hinaus entscheiden die Schulleitungen über die Organisation und die Präsenzzeiten ihres Kollegiums.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen