Raum Oranienburg : Hubschrauber messen Radioaktivität

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30. November 2018, 11:09 Uhr

Experten des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) und der Bundespolizei (BPol) haben gestern im Raum Oranienburg (Oberhavel) das Messen von Radioaktivität vom Hubschrauber aus geübt. Mehrere Gebiete seien planmäßig in etwa 90 Meter Höhe überflogen worden, um die Daten zu erheben, teilte das Bundesamt mit.

Die Übung sollte das Zusammenspiel beider Behörden in einem radiologischen Notfall testen. Gleichzeitig sollen Erkenntnisse zu möglichen radioaktiven Rückständen aus Industriebetrieben vor und während des Zweiten Weltkriegs gewonnen werden. Die Auswertung der Daten wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Messungen finden alle vier Jahre statt.

In Oranienburg gab es zwei Betriebe, in denen natürlich vorkommende radioaktive Materialien zu Produktions- und Forschungszwecken verarbeitet wurden. Bei der Bombardierung Oranienburgs gelangten Rückstände davon in die Umwelt, die seit den 1990er Jahren Schritt für Schritt beseitigt werden.

Zur Radioaktivitätsmessung aus der Luft wirken BfS, Bundespolizei sowie ihre Vorgänger seit Ende der 1980er-Jahre zusammen.

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