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Stellenstreichungen : Forst-Veteranen schreiben Brandbrief

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

In einem Brandbrief an Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) warnen ehemalige Förster und Waldarbeiter davor, dass „in einem der Mutterländer der forstlichen Nachhaltigkeit“ ein verhängnisvoller Weg eingeschlagen wird.

In einem Brandbrief an Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) warnen ehemalige Förster und Waldarbeiter davor, dass „in einem der Mutterländer der forstlichen Nachhaltigkeit“ ein verhängnisvoller Weg eingeschlagen wird, der zu schwerwiegenden Fehlentwicklungen führe. Die Seniorenvertretung im Bund Deutscher Forstleute kritisiert vor allem die geplante Stellenreduzierung von schon jetzt, wie es heißt, „unzureichenden“ 1516 Mitarbeitern auf 1050 Stellen im Jahr 2018.

Brandenburg weise schon heute im Ländervergleich die niedrigste Personalausstattung in der Forstverwaltung auf, so das Schreiben. Da seit zwölf Jahren keine Neueinstellungen mehr erfolgten, sei der Personalbestand überaltert und die Krankenrate extrem hoch. Das führe dazu, dass Nachpflanzungen vor allem in dem für die Holzwirtschaft bedeutsamen Kiefernbestand immer weiter zurückgefahren werden und die Betreuung des Privatwaldes kaum noch zu gewährleisten ist.

Die letzte Forstreform war 2010 begonnen worden. Mit ihr sollte die Forstverwaltung bis 2015 ohne Landeszuschüsse auskommen. Dies gilt als gescheitert.

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