„Welcome United“ : Flüchtlingstrainer darf vorerst bleiben

Zahirat Juseinov, Co-Trainer des SV Babelsberg 03, darf für drei weitere Monate in Deutschland bleiben.
Zahirat Juseinov, Co-Trainer des SV Babelsberg 03, darf für drei weitere Monate in Deutschland bleiben.

Der von Abschiebung bedrohte Mazedonier und seine Familie haben drei Monate Duldung erhalten

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02. März 2016, 05:00 Uhr

Der von Abschiebung bedrohte Fußballtrainer des Vorzeige-Flüchtlingsprojekts „Welcome United“ darf vorerst in Deutschland bleiben. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs gestern zwischen der Potsdamer Ausländerbehörde und dem betroffenen Mazedonier Zahirat Juseinov. Dies teilte die Stadtverwaltung Potsdam mit.

Demnach hat Juseinov für drei Monate eine Duldung erhalten, nachdem er die Härtefallkommission angerufen hat. Dem 35-jährigen Mazedonier und seiner Familie droht die Abschiebung. Mazedonien ist von der Bundesregierung als sicheres Herkunftsland eingestuft worden. Im Jahr 2010 war Juseinov mit seiner Freundin und seinen Kindern nach Potsdam geflüchtet. Sie gehören der Volksgruppe der Roma an. Juseinov ist ehrenamtlicher Co-Trainer der Flüchtlings-Mannschaft von Babelsberg 03.

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