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Wirtschaft : Erste Warnstreiks im öffentlichen Dienst

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Tarifstreit sorgt für Stillstand in Brandenburgs Amtsstuben

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes hat es gestern in Brandenburg Warnstreiks gegeben. In Frankfurt/Oder waren am Vormittag unter anderem Stadtverwaltung, Jobcenter und die Bundesagentur für Arbeit betroffen. Auch beim Wasser- und Schifffahrtsamt gab es Arbeitsniederlegungen, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi sagte. Viele Gewerkschafter versammelten sich vor dem Frankfurter Rathaus zu einer Kundgebung.

Heute sind weitere Arbeitskampf-Aktionen in Potsdam und in Prenzlau (Uckermark) geplant. Morgen soll es Warnstreiks in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) geben. Am Donnerstag ist laut den Verdi-Angaben Cottbus an der Reihe.

Die Bürger müssen sich laut Verdi auf Einschränkungen in Verwaltungen, kommunalen Kitas und anderen Bereichen einstellen.

Die Gewerkschaften hatten in der vergangenen Woche ein Angebot für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen in Potsdam abgelehnt. Die Arbeitgeber boten drei Prozent mehr Lohn für zwei Jahre. Die Gewerkschaften hatten sechs Prozent mehr für ein Jahr verlangt. Die Verhandlungen sollen am 28. und 29. April weitergehen.

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