„Genuss made in Brandenburg“ : Einkauf im Grünen, Regionales genießen

Bäcker Holger Schüren  hält in Nuthetal ein Brett mit frisch gemachten Baguettes in den Händen.
Bäcker Holger Schüren hält in Nuthetal ein Brett mit frisch gemachten Baguettes in den Händen.

Verband Pro agro zeigt Vielfalt brandenburgischer Produkte und Direktvermarkter

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22. November 2017, 05:00 Uhr

Wer in Brandenburg Köstliches zum Schlemmen kaufen möchte, sollte mit einem großen, leeren Koffer starten. Zwischen Prignitz und Spree-Neiße findet sich vom feinsten Mozzarella, über vollmundige Rotweine bis hin zu Senfvariationen eine große Auswahl. Dieser widmet sich die neue Broschüre „Genuss made in Brandenburg“ des Verbands Pro agro.

Dessen Vorstandsvorsitzende Hanka Mittelstädt spricht von einem ganzen Kaufhaus, das man mit dieser 79 Seiten umfassenden Publikation in den Händen halte. Aus jedem Landkreis werden Hofläden und Direktvermarkter vorgestellt. Eine Auswahl ihrer Produkte erlebten Montagabend die Gäste des zweiten von Pro agro organisierten Genussabends in Berlin.

Die Prignitz ist mit 15 Adressen vertreten – von der Knieperkohlproduzentin Jeannine Groth bis hin zum Fischerei-Park Plattenburg. Die Milch für den in edlen Hotels servierten Büffelmozzarella aus Kremmen kommt aus der Prignitz, nennt Mike Daschewski, Geschäftsführer der Paolella GmbH in Kremmen, ein weiteres Beispiel.

Ein Paradies für Bienen sei die Prignitz, meint Holger Ackermann, Vorsitzender des Landesverbandes der Imker. Er verweist auf dem Genussabend auf die bei Perleberg liegende Bienenbelegstelle. Dabei handelt es sich um ein Schutzgebiet für die gezielte Züchtung. Insgesamt gehe es den Imkern im Land gut. Ihre Zahl steigt. „Wir sind jetzt wieder bei 2600 Imker, ein Anstieg um rund 500 in den letzten drei Jahren“, so Ackermann. Unter ihnen sind viele jüngere Imker. Wer in der Prignitz seinen Honig direkt beim Hersteller kaufen kann, könne sich glücklich schätzen, meint Holger Ackermann. Die Deutschen seien Weltmeister im Pro-Kopf-Verbrauch dieser süßen Ware. „80 Prozent des Honigs werden importiert“, so Ackermann. In der Broschüre benennt Pro agro die Prignitzer Landimkerei aus Halenbeck-Rohlsdorf als einen Direktvermarkter.

Mitglieder der Deutschen Köche-Nationalmannschaft bekochten die Gäste Montagabend mit regionalen Produkten. Am Herd standen Teamchef Ronny Pietzner (Klosterfelder Senfmühle) und sein Vorgänger Matthias Kleber (Resort Mark Brandenburg Neuruppin). Zu den Speisen wurde Wein aus Großräschen gereicht.

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