Thyrow : Drei Jahre Bauzeit: Ortsumgehung fertig

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18. Dezember 2018, 08:21 Uhr

Die Ortsumgehung Thyrow im Zuge der B 101 ist gestern für den Verkehr freigegeben worden. Damit ist der Ausbau der Bundesstraße zwischen Jüterbog und der Landesgrenze zu Berlin beendet, wie das Potsdamer Infrastrukturministerium mitteilte. Insgesamt wurden 244 Millionen Euro Bundesmittel eingesetzt. Zusätzlich habe der Landkreis Teltow Fläming 25 Millionen Euro investiert. In den Summen enthalten ist der Neubau der Ortsumgehung Thyrow, der mit 38,6 Millionen Bundesmitteln und 5,6 Millionen Euro aus Mitteln des Kreises finanziert wurde. Das Vorhaben wurde von der Projektmanagementgesellschaft Deges verantwortet und fristgerecht nach etwa dreieinhalbjähriger Bauzeit beendet.

Die 5,1 Kilometer lange Ortsumgehung Thyrow verfügt über zwei Fahrstreifen pro Richtung. Im Rahmen der Bauarbeiten wurde auch eine Grünbrücke errichtet, die dem Wild die Querung sowohl der neuen Ortsumgehung als auch nebenliegenden alten B 101 ermöglicht. Das Bauwerk ist eine aufwendige Holzkonstruktion. Die ursprüngliche B 101 wurde in einigen Abschnitten zur Kreisstraße umgestuft. Damit erhielt der Landkreis Teltow-Fläming die Möglichkeit, das bereits umfangreiche Radwegenetz und den Flämingskate zu ergänzen und auszubauen.

„Insbesondere für das südliche Brandenburg ist es eine gute Nachricht, dass sich nun die Anbindung nach Berlin deutlich verbessert hat. Davon profitieren vor allem die Pendler, aber auch die Gewerbetreibenden in und um Ludwigsfelde. Mit der Fertigstellung der Ortsumgehung Thyrow verschwindet das letzte Nadelöhr auf der Strecke von Luckenwalde bis zur Landesgrenze Berlin“, betonte laut Mitteilung Staatssekretärin Ines Jesse.

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