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Brandenburg

24. November 2017 | 14:18 Uhr

Die fliegenden Lebensretter

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Was die schnelle Hilfe der Hubschrauber-Crew von «Christoph 64» für die Uckermark bedeutet

Ob Autounfall, Herzinfarkt oder Schlaganfall - immer geht es bei ihnen um jede Minute, um Leben oder Tod. 90 Sekunden nach der Alarmierung rattern die Rotorblätter und die dreiköpfige Rettungshubschrauber-Besatzung von „Christoph 64“ ist in der Luft. Binnen 15 Minuten kann der rot-weiße Heli mit Maximaltempo 250 Einsatzorte im Radius von 60 Kilometern um Angermünde herum erreichen.

„Durch uns hat sich die Lage im Nordost-Brandenburg verbessert“, sagt Rettungsassistent Martin Bosch. „In diesem Jahr haben wir von Januar bis Ende August knapp 1000 Einsätze geflogen.“ Das sind so viele wie der Perleberger ADAC-Rettungshubschrauber 2015 flog.

„Christoph 64“ ist erst seit 13 Monaten im Einsatz. Im August 2015 eröffnete die DRF Luftrettung ihre Station in Angermünde. Knapp drei Millionen Euro wurden in die Station mit Hangar, Landeplatz, Einsatzzimmern und Wohnbereich investiert, so DRF-Sprecherin Stefanie Kapp. „Die Refinanzierung erfolgt über die durch die Krankenkassen erstatteten Flugminutenpreise.“

„Notfall-Mediziner vom Forßmann-Krankenhaus Eberswalde haben 25 Jahre für den Rettungshubschrauber im Nordosten Brandenburgs gekämpft“, sagt Blaich. Das Innenministerium hat dann als letzte Region im Land die öffentlich-rechtliche Luftrettung in der Uckermark ausgeschrieben. Die DRF bekam den Zuschlag. Neben der gemeinnützigen Organisation betreiben der ADAC und das Bundesinnenministerium Rettungshubschrauber-Stationen im Land.

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