Wittstock : Dicker Scheck für die Landesgartenschau

Die alte Wittstocker Bischofsburg markiert das Zentrum der Stadt, in der 2019 die LaGa stattfindet.
Die alte Wittstocker Bischofsburg markiert das Zentrum der Stadt, in der 2019 die LaGa stattfindet.

Minister überbringt Zuwendungsbescheid für Landesgartenschau 2019

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05. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) wird heute einen Zuwendungsbescheid über 1,03 Millionen Euro aus Geldern der Europäischen Union an den Bürgermeister der Stadt Wittstock, Jörg Gehrmann, übergeben. Die Mittel sind auf die Verbesserung der Lebensbedingungen in einer ländlichen Region des Landes gerichtet und kommen im Prozess der Vorbereitung der Landesgartenschau (Laga) 2019 zum Einsatz.

Der umgestaltete denkmalgeschützte Friedrich-Ebert-Park gehört zum Kerngelände der Laga. „Nach der Gartenschau werden die Wittstocker über einen Bürgerpark mit hoher Attraktivität verfügen“, teilte das Ministerium mit.

In Wittstock findet vom 18. April bis zum 6. Oktober 2019 zum sechsten Mal eine Landesgartenschau in Brandenburg statt. Bis dahin soll der Friedrich-Ebert-Park, der südlich der Altstadt liegt, erneuert werden. Der Park wird temporär als Festgelände für die Laga genutzt, bevor er danach den Einwohnern und Gästen der Stadt als Bürgerpark zur Verfügung steht. Dazu soll bis zum Frühjahr 2019 die gesamte Parkanlage revitalisiert beziehungsweise neu gestaltet werden. Neue Wege und Nutzflächen werden angelegt sowie Pflanz- und Spielflächen umgestaltet. Insbesondere soll die Glinze, ein Nebenfluss der Dosse, wieder neu erlebbar werden. Geplant ist im Parkbereich eine Uferabsenkung und ein Holzdeck, um so einen neuen Freizeitbereich am Wasser zu schaffen. Die Grünanlage entlang der gut erhaltenen Stadtmauer ist von besonderer städtebaulicher und historischer Bedeutung.

Der Park an der Glinze wird mit seinem markanten Baumbestand und den neu gestalteten Anlagen ein floraler und thematischer Höhepunkt der Laga sein. Wechselpflanzungen, Themengärten, Stauden- und Gehölzpflanzungen, Grab- und Denkmalgestaltungen, Gartenkabinette an der Stadtmauer, Spielplätze, gastronomische Einrichtungen und das Holzdeck an der Glinze sollen „die Stadt mit alter Geschichte und neuer Blütenpracht zu einem bunten Anziehungspunkt machen“, so das Ministerium.
 

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