zur Navigation springen
Brandenburg

11. Dezember 2017 | 08:44 Uhr

Der Griff in die Tiefkühltruhe

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

svz.de von
erstellt am 17.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Noch nie wurde so viel über gesunde Ernährung diskutiert wie heute. Doch während auf fast jedem TV-Sender Starköche Löffel und Ernährungsberater erhobene Zeigefinger schwingen, bleibt bei den Märkern die Küche kalt. Ausgerechnet dort, wo die Kartoffeln quasi noch vor der Tür wachsen, wenn sie nicht von Energie-Mais verdrängt wurden.
Doch statt im Hofladen um die Ecke einzukaufen, greifen Märker lieber bei Kaufland in die Tiefkühltruhe. Das Angebot an Fertigprodukten ist nicht nur überwältigend, sondern auch unschlagbar billig. Dazu kommt die Zeitnot vieler Arbeitnehmer, die auch ernährungsbewusste Menschen scheinbar regelmäßig nötigt, Fastfood vor dem Computer hinunterzuschlingen.
Dass die billigen Kunstprodukte, die uns die Ernährungsindustrie diktiert, um damit Milliarden zu scheffeln, auf Dauer krank machen, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Letztendlich muss jeder selbst wissen, was ihm seine Gesundheit wert ist. Dabei muss selber kochen nicht immer ein Mehraufwand an Zeit und Geld sein. Warum nicht im Discounter ein paar Kartoffeln und Mohrrüben kaufen und einen Eintopf für die ganze Woche machen. Der lässt sich schnell in der Büro-Mikrowelle erwärmen. Wem das zu eintönig ist, der kann sich ja ab und zu eine Bio-Wurst reinschnippeln.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen