Geld für Neuzelle und Branitz : Bund zahlt für Brandenburgs Kultur

Blick auf das Kloster Neuzelle  mit dem Klostergarten im Vordergund.
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Blick auf das Kloster Neuzelle mit dem Klostergarten im Vordergund.

Gewachsene Denkmals- und Museumslandschaft soll erhalten werden – Land, Kommunen und Einrichtungen mit im Boot

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23. September 2017, 05:00 Uhr

Der Bund fördert bedeutende Kulturstätten im Osten Deutschlands mit weiteren fast 1,4 Millionen Euro. Nach Brandenburg gehen etwa 353 000 Euro. „Die über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft in Ostdeutschland ist besonders reich an bedeutsamen Baudenkmälern und Museen. Sie sind für das Selbstverständnis und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft von unschätzbarer Bedeutung“, erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) gestern in Berlin. Deshalb sei es für den Bund eine wichtige Aufgabe, diese Kultureinrichtungen zusammen mit den Ländern und Kommunen zu erhalten und zu sanieren.

In Brandenburg fließen die Gelder in das Kloster Neuzelle sowie in Park und Schloss Branitz. Es seien Leuchttürme mit großer Strahlkraft weit über die Region hinaus, sagte Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD). Sie lockten jedes Jahr Gäste und Touristen an.

Das Land werde das Förderprogramm mit 150 000 Euro unterstützen, weitere 351 000 Euro stellen die Einrichtungen, Kommunen sowie Dritte bereit.

Mit dem Geld wird die Dauerausstellung im Kreuzgang des Klosters Neuzelle neu konzipiert, im Schloss Branitz wird eine neue Dauerausstellung mit dem Arbeitstitel „Fürst Pückler. Ein Europäer in Branitz“ entwickelt.

Seit Beginn des Förderprogramms „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“„ im Jahr 2004 sind nach Angaben des Bundes rund 83 Millionen Euro in ostdeutsche Kultureinrichtungen und Projekte geflossen. Die Bundesmittel werden mindestens in gleicher Höhe durch Länder, Kommunen und Dritte kofinanziert.  

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