Schleusen des Finowkanals : Bund finanziert Vorplanung

In die Sanierung aller zwölf Schleusen am Finowkanal kommt Bewegung

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26. Juni 2019, 10:55 Uhr

Der Bund übernimmt die vollen Kosten der Vorplanung für die Sanierung aller zwölf Schleusen des Finowkanals.

Eine entsprechende Vereinbarung hat der Landkreis Barnim nach eigenen Angaben mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes unterzeichnet. „Das ist für uns ein Meilenstein, um die Sanierung der Schleusen voranzubringen und den Betrieb des Finowkanals so nachhaltig zu sichern“, erklärte Landrat Daniel Kurth (SPD).

Um die Schleusen wie geplant vom Bund übernehmen zu können, müsse noch ein Zweckverband der Gemeinden am Finowkanal gegründet werden, so der Landkreis. Dazu seien verlässliche Planungsdaten und eine Kostenschätzung zu den voraussichtlichen Aufwendungen für die Grundsanierung der Schleusen erforderlich. Das Papier soll bis Anfang 2020 vorliegen. Der kommunale Zweckverband zum Betrieb der Schleusen soll noch in diesem Jahr gegründet werden. Ursprünglich wollte sich der Bund von dem 32 Kilometer langen Finowkanal als Eigentümer trennen, signalisierte dann aber, dass er nur noch die Schleusen und zwei Brücken abgeben wolle. Der Kanal nordöstlich von Berlin ist die älteste durchweg befahrbare künstliche Wasserstraße Deutschlands. Kanal und Schleusen stehen unter Denkmalschutz.

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