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Buga in Havelregion : Brücke zu verkaufen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Letztes Exponat der Buga, das noch nicht seinen Besitzer gewechselt hat

Die Organisatoren der Bundesgartenschau (Buga) 2015 in der Havelregion suchen immer noch nach einem Käufer für eine 40 Meter lange Brücke. Sie ist ein halbes Jahr nach dem Ende der Buga das letzte Exponat, das noch nicht den Besitzer gewechselt hat. Der für den Verkauf verantwortliche Buga-Zweckverband hat nun drei Optionen.

Ursprünglich sollten bereits das komplette Inventar der Buga, die von April bis Oktober 2015 in fünf Städten der Havelregion stattfand, verkauft sein. „Wir haben auch nichts mehr“, sagte der Geschäftsführer des Buga-Zweckverbands, Erhard Skupch. Tausende Exponate wurden verkauft – vom kleinen Parkplatzschild über Maskottchen-Kostüm bis zu einem schwerem Packhofdrehkreuz. „300 000 Euro haben wir damit erlöst – ohne die Brücke. Geplant waren 200 000 Euro.“

Die Buga-Brücke stand für 80 000 Euro im Verkaufskatalog. Zur Buga war sie in einen Rundweg integriert. „Der Preis ist nun Verhandlungssache“, sagte Skupch. Es gebe noch einen ernsthaften Interessenten. Der habe noch bis zum 24. April Zeit sich zu entscheiden. Sollte er nicht zuschlagen, gebe es noch Interesse von anderen Buga-Städten. Doch das bestand auch schon vor Ende Oktober. Die letzte Option sei, die Brücke in ihre drei Teile zu zerlegen und einzulagern. Das solle spätestens im Juni abgeschlossen sein.Auch dann werde weiter nach einem Abnehmer gesucht. „Es gibt auch Interessenten, die jeweils einen der drei Teile der Brücke kaufen würden.“

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