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Vorsätze : Brandenburger wollen weniger Stress

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

DAK-Gesundheitsstudie fasst Top Ten der guten Vorsätze für 2014 zusammen. Experten raten zu realistischen Zielen.

Im neuen Jahr wollen 61 Prozent der Brandenburger Stress möglichst vermeiden beziehungsweise abbauen. Das ergab eine von der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) in Auftrag gegebene Studie, bei der zwischen dem 20. November und dem 10. Dezember 3021 Personen befragt wurden. Unter den Teilnehmern der Studie befanden sich auch 200 Brandenburger.

Mehr als der Hälfte der Brandenburger ist es wichtig, 2014 mehr Zeit mit der Familie und den Freunden zu verbringen. Etwa 50 Prozent wünschen sich zudem mehr Zeit für sich selbst. Auch die Klassiker Abnehmen, das Rauchen aufgeben und eine gesündere Ernährung stehen in den Top Ten der guten Vorsätze. Immerhin noch 34 Prozent der Brandenburger wollen sparsamer leben. Weiter hinten, aber trotzdem unter den ersten zehn, befindet sich der Vorsatz, weniger Alkohol zu trinken.

Mit dem Ziel, ungesunde Lebensweisen aufzugeben, steigt der Wunsch nach aktiver Betätigung. Die Hälfte der Befragten will im neuen Jahr mehr Sport treiben. Von der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) werden diesbezüglich Präventionsmaßnahmen angeboten. Beispielsweise können Rückenübungen in Anspruch genommen werden, von AOK-Versicherten sogar kostenfrei.

Insgesamt bilden Stress und Gesundheit die zwei entscheidenden Faktoren der guten Vorsätze. „In manchen Lebensphasen kommt alles zusammen: die Karriere, die Kinder, das Haus“, erklärt Steffi Steinicke, Landeschefin der DAK-Gesundheit. Steinicke warnt vor dauerhafter Belastung.

Wichtigstes Credo sei, eine Balance zwischen beruflichen Anforderungen und Entspannung zu finden sowie sich realistische Ziele zu setzen. Auch Cordula Nussbaum, Expertin für Zeitmanagement, betont, dass Zeit bei der Zielsetzung eine wichtige Rolle spiele. Ein Blatt Papier und ein Stift helfen, Gedanken und Wünsche zu sortieren und gewissenhaft auszuwählen. Gerade der Jahreswechsel sei dafür die passende Zeit. Viele verspürten jetzt einen gewissen Schwung.

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erstellt am 01.Jan.2014 | 23:44 Uhr

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