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Liebesschlösser : Brandenburg zeigt Herz

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Märkische Kommunen haben mit sogenannten Liebesschlössern an Brückengeländern kein Problem

svz.de von
erstellt am 12.Feb.2017 | 15:44 Uhr

Viele Städte stöhnen unter der Last von Liebesschlössern, in Berlin sind sie sogar verboten. Die Kommunen in Brandenburg haben hingegen keine Probleme mit den Vorhängeschlössern, die von Verliebten als Symbol ewiger Liebe gern an Brückengeländern angebracht werden. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zum Valentinstag (14. Februar) ergeben.

So sind in Potsdam und Umgebung nur wenige Orte bekannt, an denen die bunten Metallschlösser angebracht wurden. „Es gab vereinzelt Schlösser an der Glienicker Brücke“, sagt ein Sprecher der Stadt. Die seien allerdings vor den Dreharbeiten zum Agententhriller „Bridge of Spies“ 2014 von den Berliner Behörden entfernt worden. In Potsdam selbst spielten die Schlösser an keiner Brücke bislang eine Rolle.

Für Potsdams Umgebung weiß Brunzlow von der Eisenbahnbrücke über die Havel in Caputh sowie die Wublitzbrücke nach Töplitz zu berichten.

Die Potsdamer Parks und Brücken in den Anlagen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten sind einem Sprecher zufolge von den Vorhängeschlössern bislang verschont geblieben. „Das zeugt von Respekt vor dem historischen Erbe und freut uns sehr“, lobt er.

Während die Schlösser auch in Städten wie Teltow (Potsdam-Mittelmark) oder Frankfurt (Oder) kaum eine Rolle spielen, gibt es sie in Cottbus vereinzelt, wie Stadtsprecher Jan Gloßmann sagte. Folglich stellten sie auch dort keine Gefahr für Bauwerke oder Geländer dar. „Bislang wurde an Brücken weder eine besonders hohe Zahl von Schlössern festgestellt noch gibt es Hinweise, dass diese eine Belastung für die Bauwerke sind“, sagte Gloßmann. Im Ortsteil Merzdorf haben sich Verliebte statt einer Brücke den Aussichtsturm eines Bergbauunternehmens ausgesucht, um dort ihre Liebesbeweise zu befestigen.

In Rathenow werden seit fünf Jahren Liebesschlösser an der Kirchbergbrücke angebracht. Es seien jedoch nie viele Schlösser gewesen, und Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes hätten diese auch immer rasch vom Brückengeländer entfernt, teilte Stadtsprecherin Anja Schulz mit. „Bisher hat sich noch keiner bei uns gemeldet, um sein entferntes Schloss wieder zurückzubekommen.“ In Eberswalde (Barnim) dürfen die Liebessymbole hingegen hängenbleiben. Dort erfreut sich ein Zaun oberhalb der Goethestraße seit zwei Jahren wachsender Beliebtheit bei Paaren, die ihre Liebe auf diese Weise zeigen wollen. „Der Ort ist bei Liebespaaren sehr beliebt, weil man von dort, etwas oberhalb gelegen, einen tollen Ausblick über die Stadt hat“, sagte Stadtsprecherin Nancy Kersten.

Da der Zaun bisher nicht unter seiner Last zu „zerbrechen“ drohe, sehe die Stadt keinen Grund, die Schlösser zu entfernen. „Deshalb ist es aus unserer Sicht auch nicht nötig, Verbote zu äußern“, betonte die Stadtsprecherin.

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