Neue Gebührensatzung Oranienburg : Bordellbetreiber stellt Antrag

svz.de von
26. November 2018, 09:01 Uhr

Oranienburg trifft Vorsorge und will eine Gebührensatzung nach dem Prostituiertenschutzgesetz beschließen. Die Stadt betritt damit Neuland, denn bisher gibt es eine solche Regelung nicht.

Allerdings liege der Verwaltung ein Antrag vor, nach dem ein Betreiber in der Kernstadt ein Bordell einrichten wolle, sagt Ordnungsamtsleiterin Sylvia Holm. Bisher existiere ein solches Gewerbe in der Oberhavel-Kreisstadt nicht. Jedenfalls nicht offiziell. „Kerngedanke des Gesetzes ist die Regulierung von Prostitutionsgewerbebetrieben“, so die Ordnungsamtsleiterin. Prostituierte sollen durch das Gesetz, das der Bundestag im Oktober 2016 beschlossen hat und das seit 1. Juli 2017 gilt, besser geschützt und der Kriminalität im Rotlichtmilieu vorgebeugt werden.

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