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Autobahn 15 : Bombe lässt sich nicht entschärfen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Sperrung der Autobahn A 15 bei Forst kann noch Tage oder Wochen andauern – Experten müssen abwarten

Die Entschärfung der Weltkriegsbombe unter der Fahrbahn der Autobahn 15 zwischen Roggosen und Forst (Spree-Neiße-Kreis) dauert länger als geplant. Nun müsse zuerst die Fahrbahn vom Technischen Hilfswerk abgefräst und die Bombe freigelegt werden, teilte die Sprecherin des Landesbetriebs Straßenwesen, Cornelia Mitschka, gestern mit. Diese Arbeiten könnten bis heute dauern. Im Fall einer Sprengung des Blindgängers wäre sogar eine Sperrung der Autobahn über weitere zwei Wochen denkbar.

Erst nach der Freilegung der Bombe kann der Kampfmittelräumdienst entscheiden, ob der Blindgänger abtransportiert werden kann oder am Fundort gesprengt werden muss. In letzterem Fall müssten gewaltige Schäden an den Fahrbahnen repariert werden. Wenn die Bombe abtransportiert werden kann, blieben nur die Fahrbahnen in Richtung Forst für die Dauer der Reparaturarbeiten gesperrt.

Am Wochenende waren zwei Versuche fehlgeschlagen, den Blindgänger unterirdisch zu sprengen. Gestern stellte sich heraus, dass er nicht mit einem Bergungsgerät erreichbar ist. Der Blindgänger soll nach einem Bericht der „Lausitzer Rundschau“ mitten unter der Fahrbahn in drei bis fünf Metern Tiefe liegen.

Er war am Freitag bei Arbeiten zum Verlegen einer Gasleitung unter der Fahrbahn entdeckt worden. Ein Tunnelbohrer war auf die Bombe gestoßen und hat sie möglicherweise beschädigt. Daraufhin wurde die Autobahn in beiden Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird derzeit über eine Landstraße umgeleitet. 

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