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Sternsinger : Mit Liedern und Segen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Auch in diesem Jahr ziehen tausende Kinder und Jugendliche verkleidet durch Brandenburg.

Die Sternsinger sind wieder unterwegs: Auch in diesem Jahr ziehen tausende Kinder und Jugendliche verkleidet durch Brandenburg, um unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ Spenden für bedürftige Kinder auf den Philippinen zu sammeln. Im Erzbistum Berlin, zu dem die Prignitz gehört, sind nach Angaben eines Sprechers im vergangenen Jahr mehr als 310  000 Euro gesammelt worden – auch in Potsdam, wo es mittlerweile schon Tradition ist, dass die Sternsinger im Landtag und beim Ministerpräsidenten empfangen werden: Morgen werden sie den Segen „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) am Fortunaportal des neuen Landtags anbringen, am Donnerstag in der Staatskanzlei.

Bislang kein Termin vereinbart wurde nach Auskunft von Sprecher Florian Engels dagegen im Potsdamer Bildungsministerium. Minister Baaske sei allerdings gern bereit, die Sternsinger zu empfangen. In der letzten Legislaturperiode hatte es Streit gegeben, als die damalige Bildungsministerin Martina Münch die Sternsinger zu ihrem Neujahrsempfang in das Ministerium eingeladen hatte. Der Personalrat hatte sich damals in einem offenen Brief an die Ministerin darüber beschwert, dass eine offizielle Veranstaltung des Ministerium einen religiösen Anteil habe. Man fürchtete, religiös vereinnahmt zu werden. Vom Ministerium dagegen gab es eine solche Aussage nach Angaben von Engels nicht.


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