Uckermark : Forst startet mit der Suche nach Schädlingen

Mitarbeiter des Landesbetriebs Forst haben in der Uckermark mit der Suche nach Schädlingen wie dem Kiefernspinner, dem Kiefernspanner sowie Großem und Kleinem Waldgärtner begonnen.

svz.de von
14. Dezember 2013, 00:36 Uhr

Mitarbeiter des Landesbetriebs Forst haben in der Uckermark mit der Suche nach Schädlingen wie dem Kiefernspinner, dem Kiefernspanner sowie Großem und Kleinem Waldgärtner begonnen. Das teilte das Landwirtschaftsministerium gestern mit. Die sogenannte „Winterbodensuche“ wird jedes Jahr landesweit nach den ersten Frösten im Boden durchgeführt.

Die Schädlinge wirkten unterschiedlich: Manche fressen die Nadeln, andere gehen an Zweige und Triebe. Bei der Winterbodensuche wird nach einer vorgegebenen Methode nach den Überwinterungsstadien der Insekten – Raupen, Puppen oder Kokons – gesucht. In den brandenburgischen Wäldern würden pro Jahr knapp 2000 je fünf Quadratmeter große Probeareale durchsucht, heißt es weiter. Bei stärkerem Befall wird das Suchraster verdichtet.

Anschließend wird im Labor untersucht, wie vital die Insekten sind. Davon hängt ab, welche Waldbestände ab dem Frühjahr intensiv überwacht werden.

Im Januar folgen in der Prignitz Untersuchungen, die Aufschluss über die Population des Eichenprozessionsspinners geben sollen. Dazu werden aus Eichenwipfeln Proben der Eiablagen genommen. Je nach Konzentration des Schädlings schlussfolgern Experten auf die zu erwartende Population im Frühjahr.

In diesem Jahr gab es unter Federführung des Landkreises erstmals eine flächendeckende Bekämpfung der Raupen. Sie war nach Einschätzung der Behörden erfolgreich verlaufen und soll fortgesetzt werden. Nicht alle Befallsflächen seien effektiv genug besprüht worden, so dass sich doch wieder eine Population bilden konnte. Bis Herbst hatten Kommunen und Privatbürger Zeit, dem Kreis befallene Flächen zu melden. Für die Kosten war dieser in Vorleistung gegangen, hatte sie dann auf die Gemeinden umgelegt.

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