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Landratswahl Oberhavel : 27 Bewerber - darunter sieben Frauen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Für das Amt des Landrats in Oberhavel liegen 27 Bewerbungen vor. Dieses Verfahren war notwendig geworden, nachdem es bei der Wahl keinen eindeutigen Sieger gegeben hatte.

svz.de von
erstellt am 08.Mai.2015 | 16:01 Uhr

27 Bewerbungen für das Amt des Landrats in Oberhavel liegen vor. Das teilte gestern der Vorsitzende des Kreistags, Karsten Peter Schröder, mit. Jeweils zehn Bewerbungen kommen aus dem Landkreis Oberhavel und aus Berlin. Aber auch aus anderen Bundesländern bis nach Bayern gibt es Kandidaten. Unter den Bewerbern sind sieben Frauen. Die Ausschreibung endete am 6. Mai. Dieses Verfahren war notwendig geworden, nachdem es bei der Wahl keinen eindeutigen Sieger gegeben hatte und die anschließende Stichwahl an der zu geringen Wahlbeteiligung der Bürger gescheitert war.

Die Neuwahl für den Posten des obersten Verwaltungschefs des Landkreises ist durch den Weggang des langjährigen Landrats von Oberhavel, Karl-Heinz Schröter (SPD), ausgelöst worden. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte Schröter als Innenminister in sein Kabinett berufen. Seit dem November führt in Oberhavel Schröters ehemaliger Vize, Egmont Hamelow (CDU), die Verwaltung.

Seit gestern liegen allen Kreistagsabgeordneten die Unterlagen der 27 Bewerber vor. Als nächsten Akt hat der Kreisausschuss am 18. Mai die Zulässigkeit der Kandidaturen um den Landratsposten zu überprüfen. Dabei geht es um den Wohnsitz, die Nationalität (Deutscher oder EU-Bürger) und das Alter der Anwärter. Antreten darf nur, wer sein 62. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Spannend wird es erst auf der Kreistagssitzung am Mittwoch, 27. Mai. Dazu werden alle zugelassenen Bewerber eingeladen. Hier müssen sie sich der Öffentlichkeit vorstellen. „Sie haben jeweils fünf Minuten Zeit dafür“, erläutert Schröder das Prozedere. Dann werden die Kandidaten vorgeschlagen und es folgt die Wahl. Wer im ersten Wahlgang 29 der 56 Stimmen erhält, ist Landrat. Im zweiten Wahlgang reicht die einfache Mehrheit. „Es wird auf jeden Fall ein Ergebnis geben“, so Schröder.

 

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