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Flüchtlinge in Brandenburg : Aufklärung zu Vorwürfen in Erstaufnahme gefordert

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Die Linke und die AfD im Potsdamer Landtag haben Aufklärung zu den Vorwürfen gegen einen Dolmetscher von Brandenburgs Zentraler Erstaufnahme wegen sexueller Belästigung verlangt. Das Deutsche Rote Kreuz als Betreiber der Einrichtung müsse schnell und gründlich aufarbeiten und untersuchen, sagte gestern der Parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Thomas Domres. Es müsse glaubhaft gemacht werden, dass Konsequenzen gezogen werden. Die AfD erklärte, auch das Land als Träger der Einrichtung sei bei der Aufklärung gefragt.

In der Vorwoche hatte eine Mitarbeiterin im rbb die Heimbetreiber anonym beschuldigt, sexuelle Belästigungen durch einen Dolmetscher vertuschen zu wollen. Mit sofortiger Wirkung war Anfang der Woche einer der zwei Leiter der Erstaufnahme zurückgetreten. Der DRK-Landesverband will ein Krisenteam einsetzen.

Der suspendierte Dolmetscher soll Mitarbeiterinnen in der Flüchtlingsbetreuung mit anzüglichen Bemerkungen belästigt und unsittlich berührt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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