Ausstellung : Ansturm auf Monet

Eine Besucherin bewundert  eines der impressionistischen Monet-Gemälde in der Potsdamer Ausstellung.
Eine Besucherin bewundert eines der impressionistischen Monet-Gemälde in der Potsdamer Ausstellung.

2400 Besucher bereits am ersten Tag im Potsdamer Museum Barberini

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24. Februar 2020, 05:00 Uhr

Großes Interesse an Monets Werken in Potsdam: Die neue Ausstellung „Monet. Orte“ hat gleich am ersten Tag für einen Ansturm von Gästen gesorgt. Am Sonnabend seien rund 2400 Besucher gekommen, teilte das Museum gestern mit. Die Besucher hätten sich durch vorab gekaufte Online-Tickets und Zeitfenster für den Besuch gleichmäßig über den Tag verteilt. Erst nach 18 Uhr seien es weniger geworden.

Für Sonntag waren alle Online-Zeitfenster ausverkauft, aber es gab zunächst noch Karten an der Kasse. Die Schau ist dem Museum zufolge die bisher größte Monet-Ausstellung in Deutschland. „Die Ausstellung bringt uns einen Künstler nahe, der in seinen Bildserien wie in einem Film Ausschnitte von Wirklichkeit aneinanderreiht“, sagte die Direktorin des Museums Barberini, Ortrud Westheider. „Selten hat eine Ausstellung so erfahrbar machen können, worum es Monet ging: den Menschen mit allen Sinnen anzusprechen.“

Das Museum geht in der Ausstellung Orten nach, die den französischen Maler Claude Monet (1840-1926) inspirierten. In der Schau sind bis zum 1. Juni 110 Werke des Impressionisten über drei Etagen zu sehen - sortiert nach den Orten, die er besuchte und die ihn inspirierten. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum organisiert.

In der Orte-Schau sind 34 Werke aus der Sammlung von Stifter und Museumsgründer Hasso Plattner, Mitgründer des Softwareherstellers SAP, zu sehen. Sie sollen dem Barberini als Dauerleihgabe erhalten bleiben - dazu sollen ab dem 5. September 70 Werke von Impressionisten und Post-Impressionisten aus der Privatsammlung von Plattner kommen.

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